Der rund 20 Meter hohe Wasserturm prägt das Dorfbild, auch wenn er von
weitem nicht zu sehen ist. Er ist im Inneren leer. In der Kuppel, und zwar im
von Beton ummantelten Bereich, befindet sich ein Stahlbehälter. Dieser diente
früher als Wasserspeicher, von dem seinerzeit Fallrohre senkrecht nach unten führten,
um die Haushalte des Ortes mit Wasser zu versorgen. Schmale Sehschlitze am Turm
gewährleisten den Lichteinfall. Die Stahlsprossenfenster mit Einfachverglasung
könnten einen Anstrich vertragen, wobei das eine oder andere Fenster ersetzt
werden müsste.
Quelle: © 2001 Peiner Allgemeine Zeitung, 30.12.2001
Eines der markantesten Gebäude verdankt Schwicheldt dem Bau des
Mittellandkanals. Die Reichswasserstraßenverwaltung hatte sich vertraglich
verpflichtet, eine Wasserversorgungsanlage für die Gemeinde zu errichten, weil
der Kanal den Grundwasserpegel absenkte. Mit dem Bau des Wasserturms wurde Ende
1927 begonnen. Die Fläche um den Turm (Lindenplatz) wurde 1998 zu einem
gemütlichen Platz umgestaltet.
Quelle: © Peine Marketing GmbH
