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G R U N D E I G E N T Ü M E R - V E R E I N  Windfeld Schwicheldt

„Durch eine Änderung des Einspeisungsgesetzes ist die Vergütung für die Mühlen höher geworden“, erklärt Heinrich Almeling. Davon profitieren auch die Grundeigentümer, die ihr Land an die Betreiber der Anlagen verpachtet. Die Grundeigentümer haben beschlossen, das Geld Schwicheldt zugute kommen zu lassen und einen gemeinnützigen Verein gegründet, den Grundeigentümer-Verein Windfeld Schwicheldt. 18 Mitglieder gehören ihm an, nicht nur Privatpersonen, auch die Kirche. Sie besitzt ebenfalls Land im Windfeld.

1.Vorsitzender Hans-Werner Behrens, Im Orte 17 31228 Röhrse; 2.Vorsitzender Henner Almeling Alte Krugstr. 31226 Schwicheldt Schriftführer Günter Lüttgerding Kassenwart Dr. Hans Georg Betz . 8800 Mark stellt der Verein jährlich zur Verfügung, das sind etwa zehn Prozent der Pachteinnahmen. „Wir wollen möglichst viele Initiativen unterstützen“, sagt der Vorsitzende, „eventuell auch eigene Projekte verwirklichen wie zum Beispiel eine Grillhütte“. Auch Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, will der neue Verein unterstützen.

Den ersten Scheck nahm stellvertretender Ortsbrandmeister Frank Mill für die Jugendfeuerwehr entgegen, 500 Mark, Zubehör für die Zelte soll dafür gekauft werden. Dank weiterer Spenden kann sich die Theatergruppe neue Kulissen anschaffen, die Jäger bekommen Geld für Aufforstungen und die Kirche für die Renovierung der Orgel.

Vereine und Initiativen, die Geld beantragen wollen, können Anträge an Almeling richten. Darüber entschieden wird bei der Hauptversammlung, die immer zu Jahresbeginn stattfindet.

Im Mai wurde der Windpark eingeweiht (PAZ berichtete), die 17 Anlagen sind in der Lage, etwa 10000 Haushalte mit schadstofffreier elektrischer Energie zu versorgen.

„Der Windpark stört das Landschaftsbild hier nicht“, ist sich der Vorstand des neuen Vereins einig. „Hier steht schon so viel: Die Hochspannungsleitungen, der Sendemast, das Kraftwerk, die Ziegelei“, zählt Behrens auf. Zudem seien Ausgleichsflächen geschaffen worden, insgesamt 12 Hektar. Büsche und Bäume wurden darauf gepflanzt, Streuobstwiesen und Feuchtflächen angelegt.

Quelle:  © 2001 Peiner Allgemeine Zeitung, 03.10.2001


 
 
 
   

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